Welche Massage ist die richtige für mich?

Ich höre oft die Frage: „Es gibt so viele verschiedene Massagen, welche ist denn die richtige für mich? Welche ist gut bzw. welche ist die Beste?

Ich bin fest überzeugt, dass es keine schlechten Massagearten gibt, es sind nur die verschiedenen Ausführungen und Techniken, die den Unterschied machen – und die subjektive Wahrnehmung.

Jeder sollte also ausprobieren und für sich selbst die passende Massage finden, denn die Techniken sind vielfältig und sprechen die Menschen unterschiedlich an. Eine Thaimassage gefällt längst nicht mehr nur den Thailändern. 😉 Sie hat sich schon lange auch in anderen Ländern etabliert. Andere Kulturen haben uns vielfältig bereichert. Dies gilt nicht nur kulinarisch, es gilt auch für Massagen. Inzwischen werden in Deutschland viele verschiedene Massagetechniken angeboten, von der Ayurveda-Massage über die russische bis hin zur schwedischen Massage.

Alle haben eines gemeinsam: Sie können helfen, Verspannungen zu lösen, Beschwerden zu lindern und zur Entspannung beizutragen. Durch ein ausführliches Gespräch mit dem Masseur/der Masseurin kann man Vorlieben herausbekommen und sich der richtigen Massagetechnik nähern. Und dann sollte einfach ausprobiert werden – man spürt sofort, was gefällt und was gut tut. Und es lohnt sich, auf eine gute, auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmte Massage zu setzen, denn letztendlich ist es eine Investition in den eigenen Körper.

Vereinbaren Sie einen Massage-Termin, wir besprechen Ihre Vorstellungen und Probleme und dann probieren Sie es einfach aus – Sie werden schnell merken, wie gut sich die richtige Massage anfühlt!

Massage in der Schwangerschaft – ja oder nein?

In der letzten Zeit flammen immer wieder Diskussionen zu dem Thema „Massage in der Schwangerschaft – ja oder nein“ auf.

Massage in der Schwangerschaft - ja oder nein?Ich bin selbst mehrfache Mutter und Masseurin.
Zu meiner Zeit gab es leider keine Massagen für Schwangere. Die Rückschmerzen während der Schwangerschaften mussten wir als Teil des schwanger seins akzeptierten.
Damals hieß es: Nur nicht während der Schwangerschaft massieren. Davon werden Wehen ausgelöst.

Wenn es so einfach wäre, würden Frauen bei der Geburtseinleitung nicht an den Wehentropf gelegt, sondern ganz einfach mit ein paar Massagegriffen zum Geburtstagvorgang geführt.

Meine Erfahrung lehrt mich etwas anderes. Ich habe bis jetzt einige Schwangere vom Anfang bis zum Ender der Schwangerschaft – und darüber hinaus – betreut.
Die werdenden Muttis haben oft starke Rückenverspannungen, Schmerzen, angeschwollene Beine, Glieder- und Kopfschmerzen. Sie leiden an Schlafstörungen. Je größer der Bauch, desto weniger weiß frau wie sie sich bewegen, sitzen, liegen und schlafen soll. Viele sind gestresst, fühlen sich unwohl, z. B. durch die Gewichtszunahme. Es heißt nicht umsonst, man sei in anderen Umständen.

Schmerzen weg zu massieren und für Wohlbefinden zu sorgen, ist eine verantwortungsvolle Aufgabe und eine Herausforderung für zwei liebevolle Hände.
Eine sanfte Körpermassage in einer seitlichen Lage, lindert die Schmerzen, dient der Entspannung und tut einfach nur gut – der Mami und dem Baby.

Schwangerschaftsmassagen sind super – und nur zu empfehlen. Konsultiert bei Fragen oder Unsicherheit einfach Euren Arzt. Und auch ich stehe natürlich für Fragen gerne zur Verfügung.

Massage: Kunst oder Technik?

Für mich ist eine Massage wie ein Kunstwerk, das meine individuelle Handschrift trägt. Für eine Massage benötige ich mehr als die richtige Technik und bloße Handgriffe. Ich benötige Phantasie, ich muss die individuellen Bedürfnisse und Wünsche meiner Kunden berücksichtigen und auf sie eingehen. Ich muss das richtige Öl auswählen und mit dem richtigen Druck massieren.

So entsteht – aus dem Zusammenspiel verschiedener Elemente – eine perfekte Massage. So wie eben auch ein Kunstwerk aus dem Zusammenspiel verschiedenen Komponenten entsteht.

Greife ich also die Überschrift als Frage auf “Massage: Kunst oder Technik?“, so beantworte ich sie mit „beides“. Es geht nicht ohne die passende Technik, ohne das richtige Fachwissen – aber ohne Individualität, Improvisation und Feingefühl eben auch nicht. Daher ist jede Massage für mich wie ein Kunstwerk.

Eine kurze Geschichte über die Massage

Bereits vor über 5.000 Jahren wurde das Heilen durch Berührung nachweislich praktiziert. Beispiele hierfür sind Handauflegen und Massagen.

In der indischen Lehre ist die Massage eine bewährte Methode um die Selbstheilungskräfte des Körpers anzuregen, tiefe Entspannung zu erleben sowie den Körper zu reinigen und zu entschlacken.

Auch in China haben Massagen – im Westen bekannt als Akupressur – eine lange Tradition bei der Behandlung und Vorbeugung von Erkrankungen. Der römischen und griechischen Literatur ist zu entnehmen, dass Massagen vor und nach sportlichen Wettkämpfen, während einer Genesung, nach dem Bad und bei vielen körperlichen und seelischen Leiden einsetzt wurden (beispielsweise Atemnot, Verdauungsbeschwerden, Schwermut oder Depressionen).

Für den Griechen Hypokrates (um 460 bis 375 vor Christus) war das „Reiben“ eine Kunst die jeder Arzt lernen und beherrschen sollte. Der griechisch-römische Arzt Galen (129 bis 199 nach Christus) hat in seinem Schriften genaue Angaben über verschiedene Massagetechniken und Anwendungsformen gemacht. Mit der Ausbreitung des Christentums ist das uralte Wissen über Massagen fast in Vergessenheit geraten. Erst ab dem 19. Jahrhundert erlangten Massagen erneut an Ansehen. Dazu haben Per Hendrik Ling und Dr. Georg Metzger beigetragen.

Heute ist eine gute Massage ein wichtiger Bestandteil der medizinischer Behandlung geworden, aber auch der beste Weg zur tiefen Entspannung von Körper, Geist und Seele!