Eine kurze Geschichte über die Massage

Bereits vor über 5.000 Jahren wurde das Heilen durch Berührung nachweislich praktiziert. Beispiele hierfür sind Handauflegen und Massagen.

In der indischen Lehre ist die Massage eine bewährte Methode um die Selbstheilungskräfte des Körpers anzuregen, tiefe Entspannung zu erleben sowie den Körper zu reinigen und zu entschlacken.

Auch in China haben Massagen – im Westen bekannt als Akupressur – eine lange Tradition bei der Behandlung und Vorbeugung von Erkrankungen. Der römischen und griechischen Literatur ist zu entnehmen, dass Massagen vor und nach sportlichen Wettkämpfen, während einer Genesung, nach dem Bad und bei vielen körperlichen und seelischen Leiden einsetzt wurden (beispielsweise Atemnot, Verdauungsbeschwerden, Schwermut oder Depressionen).

Für den Griechen Hypokrates (um 460 bis 375 vor Christus) war das „Reiben“ eine Kunst die jeder Arzt lernen und beherrschen sollte. Der griechisch-römische Arzt Galen (129 bis 199 nach Christus) hat in seinem Schriften genaue Angaben über verschiedene Massagetechniken und Anwendungsformen gemacht. Mit der Ausbreitung des Christentums ist das uralte Wissen über Massagen fast in Vergessenheit geraten. Erst ab dem 19. Jahrhundert erlangten Massagen erneut an Ansehen. Dazu haben Per Hendrik Ling und Dr. Georg Metzger beigetragen.

Heute ist eine gute Massage ein wichtiger Bestandteil der medizinischer Behandlung geworden, aber auch der beste Weg zur tiefen Entspannung von Körper, Geist und Seele!