Massage in der Schwangerschaft – ja oder nein?

In der letzten Zeit flammen immer wieder Diskussionen zu dem Thema „Massage in der Schwangerschaft – ja oder nein“ auf.

Massage in der Schwangerschaft - ja oder nein?Ich bin selbst mehrfache Mutter und Masseurin.
Zu meiner Zeit gab es leider keine Massagen für Schwangere. Die Rückschmerzen während der Schwangerschaften mussten wir als Teil des schwanger seins akzeptierten.
Damals hieß es: Nur nicht während der Schwangerschaft massieren. Davon werden Wehen ausgelöst.

Wenn es so einfach wäre, würden Frauen bei der Geburtseinleitung nicht an den Wehentropf gelegt, sondern ganz einfach mit ein paar Massagegriffen zum Geburtstagvorgang geführt.

Meine Erfahrung lehrt mich etwas anderes. Ich habe bis jetzt einige Schwangere vom Anfang bis zum Ender der Schwangerschaft – und darüber hinaus – betreut.
Die werdenden Muttis haben oft starke Rückenverspannungen, Schmerzen, angeschwollene Beine, Glieder- und Kopfschmerzen. Sie leiden an Schlafstörungen. Je größer der Bauch, desto weniger weiß frau wie sie sich bewegen, sitzen, liegen und schlafen soll. Viele sind gestresst, fühlen sich unwohl, z. B. durch die Gewichtszunahme. Es heißt nicht umsonst, man sei in anderen Umständen.

Schmerzen weg zu massieren und für Wohlbefinden zu sorgen, ist eine verantwortungsvolle Aufgabe und eine Herausforderung für zwei liebevolle Hände.
Eine sanfte Körpermassage in einer seitlichen Lage, lindert die Schmerzen, dient der Entspannung und tut einfach nur gut – der Mami und dem Baby.

Schwangerschaftsmassagen sind super – und nur zu empfehlen. Konsultiert bei Fragen oder Unsicherheit einfach Euren Arzt. Und auch ich stehe natürlich für Fragen gerne zur Verfügung.

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